Arbeitsgebiete

Prof. Feile – Forschung

Impression zur Raman-Spektroskopie
Impression zur Raman-Spektroskopie

Die zentralen experimentellen Methoden, die in der Arbeitsgruppe eingesetzt werden, sind die Raman- und die Brillouinspektroskopie. Beide sind optische Spektroskopieverfahren mit jeweils unterschiedlichem Auflösungsvermögen, mit denen die Frequenzverschiebung eingestrahlten Laserlichts bei der Wechselwirkung mit Anregungen in ganz unterschiedlichen Systemen kondensierter Materie nachgewiesen werden kann.

  1. Mit der Ramanspektroskopie wird der Frequenzbereich von 10cm-1bis 5000cm-1 bzw. der Energiebereich von 0.001eV bis 0.6eV abgedeckt, der den Bereich von Molekül- und Gitterschwingungen umfasst.
  2. Bei kleineren Frequenzen bzw. Energien (500 MHz bis 30 GHz bzw. 2μeV bis 120μeV) wird die Brillouinspektroskopie eingesetzt, mit der z.B. die Ausbreitung hochfrequenter Schallwellen (Hyperschall) untersucht werden kann. Für noch niedrigere Anregungenfrequenzen werden zusätzlich Ultraschall- und Laserreflektometrie- Untersuchungen eingesetzt.

Arbeitsgebiete und Methoden

Apparativ ist die Gruppe mit einem Doppel-Gittermonochromator für die Raman-Spektroskopie und einem modernen Tandem-Fabry-Perot Interferometer für die Brillouinuntersuchungen ausgestattet. Ergänzt werden diese Geräte mit einem Ar-Ionenlaser sowie einem NdYAG-Laser als Lichtquelle, diversen Kryostaten und 'closed cycle'- Geräten zum Abdecken des Temperaturbereichs von ca. 2.5 bis 300 K und einer Diamant-Hochdruckzelle für Untersuchungen unter Druck bis ca. 30 GPa.