fkpFPpBMikrogelePhasenUebergaenge

Phasenübergänge in Mikrogelen

  • Versuchsbeginn: 9:00 Uhr
  • Standort des Experiments: L2|06, Zugang über Betreuer
  • Betreuer: L2|06 314
  • Versuchskennziffer: 3.32
  • Versuchsanleitung: Mikrogele
  • Sie werden im Chemielabor arbeiten:
    Bringen sie bitte festes Schuhwerk und lange Beinkleider mit!

Nanopartikel finden heutzutage eine Vielzahl an Anwendungen, so werden Systeme mit Nanopartikeln in der chemischen Industrie, in der Medizin, der Pharmazie oder Lackindustrie eingesetzt. Der Grund ist die Einstellbarkeit ihrer Eigenschaften über ihre Größe. Gold-Nanopartikel haben zum Beispiel in dispergierter, also fein verteilter Form unterschiedliche Farben. Dispersionen lassen sich je nach Partikelgröße in kolloidale oder grob disperse Systeme einteilen. Die dispergierten Teilchen unterliegen (fast) nicht der Gravitationskraft, jedoch der Brownschen Molekularbewegung.

Als Nanopartikel werden im Versuch exemplarisch PolyNIPAM- und Polystyrol-Partikel verwendet. PolyNIPAM liegt unter 32°C in einem geschwollenen Zustand vor, bei darüber liegenden Temperaturen ist es geschrumpft. Dieses Verhalten kommt bei Polystyrol nicht vor. Über Wechselwirkung der Nanopartikel kommt es zu einer Gelbildung.

In diesem Versuch werden Rayleigh- und Miestreuung als Methoden der dynamischen Lichtstreuung eingesetzt. Aus der Winkel- und Zeitabhängigkeit der Streuung werden strukturelle und dynamische Parameter dieser Mikrogele und deren Temperaturabhängigkeit bestimmt.

Literatur

Eine Literaturmappe zum Versuch ist erhältlich im Studienzentrum Physik, Gebäude S2|06