Übung

Physik für Bau- und Umweltingenieure

 

Übungen Sommersemester 2011

Ansprechpartner

Bei Fragen zu Übungen wenden Sie sich bitte an die Tutoren der Übung, bei organisatorischen Fragen an:

 

Allgemeines

In den die Vorlesung begleitenden Übungen wenden Sie die erarbeiteten physikalischen Methoden auf anwendungsbezogene Probleme und Fragestellungen an und finden so geeignete Lösungen. Die Übungen sind in Gruppenübungen organisiert. Die Teilnahme ist verplichtend. Zusätzlich gibt es Hausübungen zur individuellen Nacharbeitung. Unterstützung erhalten Sie in den Übungsstunden von den TutorInnen.

Die Aufgaben zu den Übungen bekommen Sie in der Übung, die Hausübungen werden nach Abschluss aller Gruppenübungen über TUCaN zur Verfügung gestellt.

Die Gruppenübungen sind keine so genannten Vorrechenübungen! Sie werden als Gruppenübungen mit 5-6 Teams zu 3-4 Personen organisiert. Die Teams bearbeiten die Aufgaben selbstständig und tauschen die Ergebnisse untereinander aus.

Bringen Sie bitte Ihr Arbeitsmaterial wie Skript, Lehrbuch Taschenrechner – wie in der späteren Klausur – mit zur Übung, damit Sie damit umgehen lernen.

Nutzen Sie die Zeit in den Übungen, um selbst der richtigen Lösung auf die Spur zu kommen. Offenen Fragen zum Vorlesungsstoff klären Sie untereinander und mit den TutorInnen. Nur so können Sie die Sicherheit im Umgang mit physikalischen Problemen erlangen, die Sie brauchen, um die Veranstaltung erfolgreich abzuschließen.

Die Hausübungen bearbeiten Sie zuhause und vertiefen so das Verständnis des Stoffs. Die Hausübungen werden von den TutorInnen korrigiert und zurückgegeben. Fragen zu den Hausübungen können Sie in der Sprechstunde mit Ihren TutorInnen klären. Der Termin für diese Sprechstunde wird in der ersten Übung abgestimmt.

Um selbst überprüfen zu können, ob Sie die gelernten Problemlösungsmethoden wirklich anwenden können und diese in einer Prüfungssituation beherrschen gibt es in diesem Semester zwei Zwischentests .

Notenverbesserung: Haben Sie am Ende des Semesters mindestens 50% aller Punkte in diesen Zwischentests erreicht, verbessert sich Ihre Gesamtnote entsprechend den APB gegenüber der Klausurnote um 0.3 Notenstufen. Dieser Bonus findet nur Anwendung bei den Klausuren in diesem Semester.

Die Teilnahme am Physik-Praktikum im Wintersemester ist nicht an das Bestehen der Klausur gekoppelt. Die Teilnahme ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn Sie sich bereits in diesem Semester mit den unterschiedlichen Themengebieten der Vorlesung vertraut gemacht haben.

 

Übungstermine

Die Übungstermine finden Sie in TUCaN.

 

Sprechstunden

Die TutorInnen bieten jeweils eine wöchentliche Sprechstunde an. Wann diese stattfinden entnehmen Sie bitte den Informationen, die Sie über TUCaN bekommen.

 

Anmeldung zur Übung und Terminwünsche

Bitte melden Sie sich unter TUCaN für die Übungen. Die Teilnahme ist verpflichtend.

Die regelmäßige aktive Beteiligung an der Diskussion der Übungsaufgaben ist unbedingt zu empfehlen. Unsere Erfahrungen aus den letzten Jahren haben ergeben, dass das Bestehen der Klausur sehr stark mit einem engagierten Arbeiten in den Übungen und der Vorbereitung auf diese verknüpft ist. Sie sollten etwa 8-10 Stunden pro Woche als Arbeitsaufwand zu diesen Veranstaltung einplanen.

 

Einteilung in die Übungsgruppen

Die Einteilung zu den Übungsgruppen, die an unterschiedlichen Terminen angeboten werden, können Sie selbst über TUCaN vornehmen, sofern die Maximalzahl der Teilnehmer an der jeweiligen Kleingruppe nicht überschritten ist. Bitte erleichtern Sie uns die Organisation der Übungen durch Ihre möglichst frühzeitige Anmeldung.

Studierende, die zum Wintersemester 2010/11 und früher das Studium begonnen haben, können sich aus organisatorischen Gründen nicht über TUCaN anmelden. Bitte wenden Sie sich an Ihr Studienbüro, dort kann man Sie anmelden.

 

Hinweise zum richtigen Vorgehen zur Lösung der Übungsaufgaben

In Ergänzung zur entsprechenden Hinweisen in Vorlesung und Übungsstunden einige Anregungen, die Sie aus unserer Sicht beachten sollten, wenn Sie an die Lösung von Aufgaben gehen (optimale Lösungsstrategie):

  • Lesen Sie bitte den Text der Aufgabenstellung genau durch und markieren sich die Stellen, in denen Sie Hinweise auf die Fragestellung und die zur Lösung wichtigen Angaben finden. Eventuell den Aufgabentext auch zweimal durchlesen. (Bei Verständnisproblemen können Sie auch während der Klausur Hilfe bekommen).
  • Notieren Sie sich die Fragestellung(en), die Sie am Ende Ihrer Bearbeitung beantworten müssen.
  • Machen Sie sich gegebenenfalls (meistens hilfreich!) eine Skizze zum gestellten Problem.(Es wird oft argumentiert, dies koste in einer Klausur zuviel Zeit – die Zeit, die Sie hierfür benötigen, sparen Sie aber leicht wieder ein, weil Sie dadurch den Lösungsweg zielführender aufbauen können.)
  • Ordnen Sie die Fragen den Ihnen bekannten physikalischen Teilgebieten zu.
  • Machen Sie sich den Bezug der in den Fragen genannten physikalischen Größen zueinander klar und skizzieren (verbal/schriftlich) den angestrebten Lösungsweg, dies gegebenenfalls in Teilschritten, dem Lösungsfortschritt entprechend. Dies hilft dem Korrektor in der Bewertung Ihres Lösungsweges, da es oft unterschiedliche Lösungswege gibt und nicht alle dem Korrektor bekannt sein müssen.
  • Dann erst notieren Sie sich die entsprechenden Formeln und identifizieren die darin enthaltenen Größen.
  • Prüfen Sie, welchen der Größen in der Aufgabenstellung Werte zugewiesen worden sind. Manchmal sind die Werte auch nur in Textform enthalten, d.h. wenn Ihnen Werteangaben fehlen: sie stecken immer in der Aufgabenstellung, oder können mit den gemachten Angaben ermittelt/berechnet werden.
  • Stellen Sie dann die Formeln so um, oder kombinieren Sie entsprechende Formeln so, dass Sie die gesuchte Größe als Funktion der anderen Größen beschreiben können.
  • Erst dann setzen Sie die Werte in Ihre (abgeleitete) Formel ein. (Es wird häufig umgekehrt (und falsch) vorgegangen: Werte einsetzen und dann umstellen: das ist die umständlichste Lösungsvariante, kostet wirklich viel Zeit und birgt die Gefahr, sich zu verrechnen – verrechnen ist hierbei sogar fast die Regel!)
  • Jetzt kommt ein wichtiger Schritt: trennen Sie die in den Werten angegebenen Zahlenwerte und die angegebenen physikalischen Einheiten.
  • Fassen Sie die Einheiten möglichst zu einer kompakten Einheit zusammen und vergewissern Sie sich, dass diese Einheit auch die der gesuchten Größe ist. Ist das nicht der Fall, haben Sie mit großer Wahrscheinlichkeit die Formel(n) nicht richtig zusammengefasst und umgestellt. Sie haben so eine unabhängige und effektive Kontrolle über den von Ihnen gewählten Lösungsweg.
  • Wenn der voran gegangene Schritt erfolgreich war: Erst dann fassen Sie die Zahlenwerte mit dem Taschenrechner (Kopfrechnen reicht manchmal auch) zum zahlenmäßigen (Teil) Ergebnis zusammen und ergänzen dieses mit der im vorangegangenen Schritt erhaltenen physikalischen Einheit zum Endergebnis.
  • Dann fehlt nur noch der letzte Schritt: der Antwortsatz, der die gestellte Eingangsfrage beantwortet.

Weitere oft gestellte Fragen betreffen die Korrektur der Aufgaben und die Wertung der (Teil)Ergebnisse. Dazu Folgendes:

  • Skizzen sind eine Hilfe zur Aufstellung des Lösungsweges. Sie werden nicht gewertet, es sei denn, eine Skizze ist in der Aufgabenstellung verlangt.
  • Eine Formel kommt nur dann zur Wertung, wenn aus ihr heraus die weiteren Berechnungen folgen. Ausnahmen gibt es nur in den Fällen, in denen als eigene Leistung mehrere Formeln zusammengefasst und umgestellt wurden, dann aber in folge Zeitmangels keine weitere Bearbeitung der Aufgabe erfolgt. (Gerne werden mehrere Formeln aus Formelsammlungen aufgeführt und argumentiert, darunter wäre ja auch die richtige vorhanden. Das lässt aber keine Leistungsbewertung und Punktevergabe zu, es sei denn, die für die Aufgabenstellung und -bearbeitung nicht angebrachten Formeln würden mit Punktabzug gewertet.)
  • Bei der Bearbeitung von Aufgaben kann es zu Fehlern kommen. Diese führen dort zum Punktabzug, wo sie aufgetreten sind. Die unter Verwendung dieser falschen Zwischenergebnisse erzielten falschen End-/Rechenergebnisse werden nicht als falsch gewertet, sofern zu erkennen ist, dass nur dadurch und nicht durch weitere Fehler das richtige Endergebnis nicht erzielt werden konnte. Das bedeutet aber auch, dass die einzelnen Schritte für den Korrektor nachvollziehbar sein müssen, um gewertet werden zu können. (s. obige Lösungsstrategie)

 

Aufgaben

Die Aufgabenblätter werden Ihnen in der Übungsgruppe zur Verfügung gestellt. Aufgaben und Lösungen erhalten Sie nach der Bearbeitung der wöchentlichen Serie über TUCaN.