Forschung

Vielteilchentheorie

Die Gruppe Vielteilchentheorie erforscht diejenigen kooperativen Phänomene im Festkörper, die ihren Ursprung in den Korrelationen zwischen den Valenz- und Leitungselektronen haben. Darunter fallen verschiedene Formen der Supraleitung und des Magnetismus sowie Metall-Isolator-Übergänge. Typische Materialien sind Verbindungen mit Übergangs-Metall-Ionen, bei denen neben den ausgedehnten Elektronenzuständen der Leitungsbänder auch die eher lokalisierten Zustände der 3d-, 4f- oder 5f-Schalen an der Bindung des Festkörpers teilnehmen. Letztere unterliegen in besonderem Maße den Korrelationen ihrer atomaren Schale und sind im Allgemeinen nur unzureichend mit konventionellen Methoden der Bandstrukturtheorie beschreibbar. Zur Erforschung dieses Problemkreises werden analytische Methoden der Nicht-Standard-Störungstheorie sowie numerische Verfahren zur Lösung singulärer Integralgleichungen, darunter Fixpunkt- und Monte-Carlo-Methoden eingesetzt.

Einen detaillierteren Einblick in unser Forschungsgebiet bietet die schriftliche Ausarbeitung des Vortrages: „Elektronen im Festkörper: Grenzen des Bandbildes“ von Prof. Grewe.