Elektronik-Werkstatt

Elektronik-Werkstatt

In der Elektronik-Werkstatt am Institut für Festkörperphysik sind ein Werkstatt-Leiter, ein Dipl.Ing. und zwei Elekronik-Fachkräfte beschäftigt. Weiterhin werden zwei Auszubildende für den Beruf zum Elektroniker für Geräte und Systeme ausgebildet. Wir unterstützen die experimentellen und nichtexperimentellen Arbeitsgruppen des Institutes. Zu unserer Hauptaufgabe gehört der Service und die Betreuung der elektronischen Ausrüstung in den Laboren. Auch in der gebäudetechnischen Infrastruktur sind wir teilweise tätig.

Entwicklung von Geräten

Ausschnitt aus der Baugruppe einer Transistorbank zur Siebung und Absicherung von Gleichstrom bis 1000 Ampere. Eingebaut im elektronischen Field-Cycling-Spektrometer der Arbeitsgruppe Fujara
Ausschnitt aus der Baugruppe einer Transistorbank zur Siebung und Absicherung von Gleichstrom bis 1000 Ampere. Eingebaut im elektronischen Field-Cycling-Spektrometer der Arbeitsgruppe Fujara

Die Wünsche und Forderungen der Wissenschaftler in Bezug auf elektronische Ausstattung wird von uns in benutzerfreundliche Geräte umgesetzt. Hierzu bedarf es einer sehr guten und engen Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern, Feinmechanischen- und Elektronik-Werkstatt. Die Entwicklungs- und Fertigungsaufgaben betreffen sowohl die Meß-, Steuer- und Regelungstechnik wie auch Leistungselektronik und Hochfrequenztechnik. Beispielhaft sind hier zu erwähnen:

  • NMR / NQR Empfänger
  • Transistorbank für 1000 Ampere
  • Sicherheitsüberwachung für elektrisches Field-Cycling

Ausbildung in der E-Werkstatt

Projekt der Auszubildenden im 4. Lehrjahr. Die Wetterstation zeigt zyklisch die Messwerte von Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchte an. Durch die Realisierung von Teilbaugruppen wie Messverstärker, Sensorumschalter, Spannungsversorgung und Mikrocontroller mit Schrittmotoransteuerung konnte innerhalb des Teams eine Aufteilung der Aufgaben erfolgen.
Projekt der Auszubildenden im 4. Lehrjahr. Die Wetterstation zeigt zyklisch die Messwerte von Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchte an. Durch die Realisierung von Teilbaugruppen wie Messverstärker, Sensorumschalter, Spannungsversorgung und Mikrocontroller mit Schrittmotoransteuerung konnte innerhalb des Teams eine Aufteilung der Aufgaben erfolgen.

Die Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme findet nach dem Dualen Ausbildungskonzept statt. Das bedeutet die praktische Ausbildung erfolgt in den Werkstätten der TU, die theoretische Ausbildung in der Berufsschule. Die in der Ausbildung enthaltenen Lernfeldern werden mit einzelnen Projekten begleitet. Der theoretische Teil eines Projektes wird während der Berufsschultage erarbeitet und anschließend in den Werkstätten praktisch umgesetzt. Auch dies erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Berufsschullehrern und Ausbildern in den Betrieben. Hierzu finden finden regelmäßige Treffen statt. Wurde ein Projekt beendet so erfolgt eine Präsentation mit anschließendem Erfahrungsaustausch.

Beispielhaft ist hier zu eine Wetterstation zu erwähnen. Die Messwertaufbereitung von Temperatur, Luftfeuchte und Luftdruck erfolgt analog. Die Messwerte werden zu einem Microcontroller geführt und über den Schrittmotor zur Anzeige gebracht.